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Bullinger begrüßt Beschluss für selbstständigen Hochschulstandort Heilbronn

Wissenschaftsministerin schließt Schwächung für Duale Hochschule in Mosbach aus

Der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion,    Dr. Friedrich Bullinger, begrüßt den Beschluss des Aufsichtsrats der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), in Heilbronn einen selbstständigen Hochschulstandort einzurichten. Nach den Worten von Bullinger ergibt dies vor dem Hintergrund der geringen Anzahl von Studienplätzen in der prosperierenden Wirtschaftsregion Heilbronn – Franken auch Sinn. „Heilbronn – Franken ist im Blick auf Hochschuleinrichtungen Schlusslicht in Baden-Württemberg. Dies, obwohl in der Region Firmen ansässig sind, die beispielsweise im Bereich des Abfüll- und Verpackungsmaschinenbaus Weltmarktführer sind“, sagte der wissenschaftspolitische Sprecher.

Bullinger verlangt in einem parlamentarischen Antrag der FDP-Landtagsfraktion auch darüber Auskunft, wie die Landesregierung sicherstellen wolle, dass künftig keine Standortnachteile für die DHBW in Mosbach und den Campus Bad Mergentheim entstehen. In der Antwort des Wissenschaftsministeriums heißt es dazu, dass der Standort Mosbach durch die Verselbständigung der Außenstelle Heilbronn keine Studierenden und keine Ausbildungspartner verliere. „Insofern wird der Standort Mosbach keine Schwächung erfahren. Mit einer genehmigten Kapazität von 4. 050 Studienplätzen (einschließlich Außenstelle Bad Mergentheim) ist die DHBW Mosbach auch weiterhin der drittgrößte DHBW-Standort des Landes“, schreibt die Ministerin Theresia Bauer. Auch zu inhaltlichen Überschneidungen zwischen den Studienangeboten an den Standorten der DHBW in Mosbach mit Campus Bad Mergentheim sowie einer selbstständigen DHBW Heilbronn mit einem möglichen Campus Crailsheim dürfe es nicht kommen, mahnte Bullinger. Die Wissenschaftsministerin schloss dies in ihrer Antwort aus.

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Mitteilung Nr. ´684

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