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Bullinger: Die Forderung nach einer Weideprämie ist berechtigt und angemessen

FDP hält Unterstützung von Schäfern für wirtschaftlicher als öffentlich finanzierte Landschaftspflege / Forderung nach Triebwegekonzept

Zur Meldung, wonach der Naturschutzbund (NABU) und der Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg (LSV) die grün-rote Landesregierung dazu auffordern, Tierhalter mit einer Weideprämie in Höhe von 220 Euro pro Hektar zu unterstützen, wenn sie ihre Schafe, Ziegen und Rinder auf die Weide schicken, erklärte der landwirtschafts- und tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Dr. Friedrich Bullinger:

„Ohne eine Weideprämie ist das neue Agrarumweltprogramm FAKT nicht vollständig. Die Schäfer leisten mit ihrer Arbeit einen hoch ökologischen und sehr wirtschaftlichen Beitrag zur Offenhaltung der Kulturlandschaften. Sie tragen somit zu Erhaltung sowohl ökologisch als auch touristisch hochwertiger Landschaften bei. Wenn man die Schäferei erhalten will, muss man diese Leistungen aber auch angemessen vergüten. Der gemeinsame Vorstoß von NABU und Landesschafzuchtverband ist daher zu begrüßen. Außerdem sollte man bei Flurneuordnungsverfahren künftig ein Triebwegekonzept berücksichtigen, damit die Schäfer ihrer Arbeit ohne Hindernisse nachgehen können. Die Alternative zu einer angemessenen Weideprämie ist, dass man in Zukunft im großen Stil aus Steuermitteln finanzierte Landschaftspfleger zu Tariflöhnen beschäftigen muss, oder aber dass man tatsächlich wie vom Finanzminister und SPD-Landesvorsitzenden Nils Schmid angeregt, ganze Schwarzwaldtäler zuwachsen lässt.“

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Mitteilung Nr. 46

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