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Bullinger: Landschaft durch ehrenamtliches Engagement offen halten

Agrarpolitischer Sprecher spricht sich für mehr Landschaftserhaltungsverbände aus

In einer Aktuellen Debatte des Landtags sprach sich der agrarpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Friedrich Bullinger, dafür aus, die Zahl der Landschaftserhaltungsverbände kontinuierlich zu erhöhen. Dabei komme es darauf an, alle Betroffenen an einen Tisch zu bekommen, so Bullinger. Beispielsweise sei es im Landkreis Schwäbisch Hall gelungen, die Vertreter der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Verwaltung, Kommunen und Naturschutzverbände zum Mitmachen zu bewegen.

Wie Bullinger sagte, hat die FDP-Landtagsfraktion bei der Haushaltsverabschiedung zwar nicht dem Gesamthaushalt zugestimmt, aber im Detail grünes Licht für die Aufstockung der Landschaftserhaltungsverbände gegeben. Konkret schilderte Bullinger am Beispiel der Gemeinde Kirchberg, wie durch eine weidende Schafherde die Trockenhänge der Jagst  von Wildwuchs freigehalten werden. Ein Lehrer betreue die Tiere zusammen mit einer Jugendgruppe. Bullinger lobte dieses ehrenamtliche Engagement.

Wie der agrarpolitische Sprecher weiter sagte, haben sich die Landschaftserhaltungsverbände in Baden-Württemberg bewährt. Sie würden wirksam zum Erhalt und zur Pflege der Kulturlandschaft beitragen. Statt zuzuwachsen bleibe die Landschaft offen, für Tiere und Pflanzen werden Lebensräume geschaffen. Wichtig ist für Bullinger, dass die Ausweitung der Landschaftserhaltungsverbände in Abstimmung mit den Vertretern der Landwirtschaft erfolge. „Schützen und Nützen muss das Motto sein, ich glaube, da sind wir auf dem richtigen Weg“, so Bullinger. Im Übrigen sei die flächendeckende Einrichtung von Landschaftserhaltungsverbänden bereits Ziel der Naturschutzstrategie 2020 gewesen, die von der schwarz-gelben Vorgängerregierung auf den Weg gebracht wurde.

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Mitteilung Nr. 632

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