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Bullinger: Wissenschaftsministern sät Misstrauen, wo Hochschulen und Wirtschaft erfolgreich zusammenarbeiten

Neuregelung bedroht aus liberaler Sicht die Forschungsfreiheit – FDP-Landtagsfraktion lehnt Neuregelung entschieden ab

Der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion,  Dr. Friedrich Bullinger, sagte zur Ankündigung der Wissenschaftsministerin, für mehr Transparenz in der Drittmittelforschung sorgen zu wollen:

„Die Einführung eines Registers zur Erfassung der Forschungsvorhaben zeigt, wie weit sich die grüne Wissenschaftsministerin von der Realität in der Forschung entfernt hat. Gerade die Aussage, es sei ein angemessener Ausgleich zwischen der Freiheit der Wissenschaft, den Interessen der Drittmittelgeber und der Anforderung an die Transparenz geglückt, ist verräterisch. Aus liberaler Sicht dürfte das Gegenteil der Fall sein. Es wird nicht nur ohne Not ein bürokratisches Monstrum geschaffen, das die Wissenschaftler in ihrer Forschungsfreiheit einschränkt, sondern vor allem Misstrauen an einer sensiblen Schnittstelle gesät: Die Kooperation zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft, aus der gerade in Baden-Württemberg unzählige Forschungserfolge hervorgingen, wird empfindlich getroffen. Die FDP-Landtagsfraktion wird deshalb diese Neuregelung mit aller Entschiedenheit ablehnen.“

 

 

 

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Mitteilung Nr. 783

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