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Glück: Verkürzung des Arbeitsverbots für Flüchtlinge konsequent nutzen

Öney agiert im Sinne des FDP-Antrags „Fachkräftepotential von Flüchtlingen nutzen“

Zur Vorstellung des Konzepts von Integrationsministerin Öney zur schnellen Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen sagte der integrationspolitische Sprecher der FDP-Landtagfraktion, Andreas Glück:

„Die FDP-Landtagsfraktion begrüßt den Plan der Integrationsministerin, fortan möglichst frühzeitig die mitgebrachten Kompetenzen zu erfassen und den frühen Spracherwerb bei Flüchtlingen bereits in der Erstaufnahme zu ermöglichen. Denn dieses Vorgehen ist konsequent, wenn man an der Schwelle zwischen Asylmigration und Arbeitsmigration sicherstellen will, dass die Absenkung der Dauer des Arbeitsverbots auf drei Monate auch sinnvoll genutzt werden kann.

Geeigneten Flüchtlingen ebnen die Kompetenzabfrage und die anschließende gezielte Förderung sprachlicher Qualifikationen den Weg in den deutschen Arbeitsmarkt, in dem Fachkräftemangel herrscht. Einen entsprechenden Impuls hatte die FDP-Landtagsfraktion bereits im unserem Antrag „Fachkräftepotential von Flüchtlingen nutzen“ aus dem Oktober 2014 gesetzt.

Wir hoffen auf eine schnelle Umsetzung eines praktikablen Konzepts, das große Erfolge erzielen kann, sofern das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Bundesagentur für Arbeit und die Protagonisten im Land eng zusammenarbeiten. Denn eine Untersuchung im Auftrag des Auswärtigen Amtes im vergangenen Jahr weist klar darauf hin, dass Wirtschaftsmigranten und Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten im Schnitt eine fast doppelt so hohe Akademikerquote aufweisen wie die einheimische deutsche Bevölkerung.“

 

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Mitteilung Nr. 265

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